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Huawei Mate 20

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© Huawei

Schick, schnell und edel

Nach dem Huawei Mate 10 folgt das Huawei Mate 20. Das Smartphone ist der kleinere Bruder der Pro-Version und sozusagen die günstigere Alternative. Während es beim Design keine grossen Unterschiede gibt, weist das technische Datenblatt durchaus Ungleichheiten auf. Begonnen wird aber mit dem Aussehen, das auf den ersten Blick etwas an das Samsung Galaxy S9 erinnert. „Schuld“ daran sind die beiden Glasplatten auf der Vorder- und Rückseite, denn diese sind in diesem Fall ebenfalls abgerundet. Das Auge und die Ergonomie profitieren davon. Ansonsten weisst die Front bis auf sehr schmale Rahmen oben und unten nur eine vergleichsweise kleine Notch auf (vor allem mit dem Mate 20 Pro verglichen). Die Rückseite macht nicht nur durch ihre Farbe auf sich aufmerksam, denn auch das in einem Quadrat angeordnete Kameramodul sah man so vorher noch bei keinem anderen Gerät. So viel sei auch schon mal verraten, es gibt insgesamt drei Kameras hinten. Ansonsten beziehungsweise im Gesamten betrachtet ist Huawei das Design sehr gelungen.

Das steckt unter der Haube

Kirin 980 -5-min

© Huawei

Der neue Kirin 980 (2x 2,6 GHz, 2x 1,92 GHz und 4x 1,8 GHz) wird im 7-Nanometer-Verfahren hergestellt und ist somit leistungsfähiger und benötigt weniger Akku als der Vorgänger. Gemeinsam mit dem 4 GB grossen Arbeitsspeicher und der Mali-G76 GPU wird unter anderem errechnet, was auf dem 6,5-Zoll-IPS-Display mit einer Auflösung von 2.244 x 1.080 Pixeln (381 ppi) angezeigt werden soll (Seitenverhältnis 18:7,9). Beim Thema Speicher stellt das Mate 20 interne 128 GB bereit, eine Aufstockung via Speicherkarte ist möglich. Huawei schlägt allerdings einen etwas anderen Weg ein, denn es wird keine microSD-Karte unterstützt, sondern der Hersteller setzt auf die eigens entwickelte Nano Memory Card. Sie steht mit 64, 128 und 256 GB bereit, hat die Grösse einer Nano-SIM und kann optional erworben werden. Entsperrt wird mittels Fingerabdrucksensor, der sich unter der rückseitigen Kamera befindet. Eine Infrarot-Gesichtsentsperrung – wie beim Mate 20 Pro – gibt es nicht. Als selbstverständlich sind Features wie WLAN, LTE und Bluetooth anzusehen.

Das vorinstallierte Android 9 (inklusive EMUI 9.0) wird von einem 4.000-mAh-Akku mit Strom versorgt. Es gibt aber noch mehr dazu zu sagen, denn der chinesische Konzern hat nicht nur das kabelgebundene Laden verbessert, sondern es kann jetzt auch kabellos erfolgen. Mit 15 Watt erreicht es 30 Prozent in 30 Minuten.

Das Kameramodul

Die quadratisch platzierte Kamera verfügt über vier „Punkte“, drei davon sind Linsen und eine davon ist der LED-Blitz (rechts oben). Die Anzahl der Sensoren ist demnach mit dem Mate 20 Pro identisch, dafür gibt es andere Werte bei den Megapixeln. Nummer eins ist ein Weitwinkel-Objektiv inklusive RGB-Sensor, dessen Datenblatt verspricht 12 Megapixel und eine f/1.8-Blende. Anschliessend geht es mit einem Ultraweitwinkel-Objektiv weiter, das aus einer f/2.2-Blende und aus 16 Megapixeln besteht. Abgerundet wird die Leica Triple-Kamera von einem 8-Megapixel-Tele-Objektiv (f/2.4-Blende). Aufgrund dieser Zusammensetzung ermöglicht das Mate 20 spannende Aufnahmen (zum Beispiel Makroaufnahmen bei nur 2,5 cm Abstand), die von künstlicher Intelligenz unterstützt werden. Auch Autofokus ist mit von der Partie (Kontrast-, Phasen- und Laserautofokus). Selfie lassen sich mit 24 Megapixeln und einer f/2.0-Blende aufnehmen.

Kosten und Release

Besteht Interesse am 158,2 x 77,2 x 8,3 Millimeter grossen Huawei Mate 20 (188 Gramm leicht), dann kann ab dem 2. November zugegriffen werden. Schweizer Kunden werden zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 799 CHF gebeten, die Farbauswahl liegt bei Midnight Blue, Black und Twilight.

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