Zeitschriften Schweiz

Zeitschriften ohne Ende

Der Zeitschriften-Markt ist schier unübersichtlich – auch in der Schweiz. Es gibt Publikationen zu praktisch jedem nur denkbaren Thema unserer realen Welt. Es gibt Zeitschriften zu sehr seriösen Themenkreisen, wie etwa Fachmagazine, die mit grossem Fachwissen den Lesern Kenntnisse vermitteln. Und es gibt Zeitschriften, die eher die Gefühlswelt und die Neugier der Leserschaft bedienen.

Wir haben nicht zu bewerten, wie die einzelnen Publikationen und ihre zugehörige Leserschaft zu sehen sind. Jeder Verlag macht die Zeitschrift, mit der er bei seinen Lesern am besten ankommt. Insofern hat jede Veröffentlichung ihre Berechtigung, weil sie die Wünsche der Nachfrager bedient. Man kann ja nicht vorschreiben, wofür sich die Käufer zu interessieren haben. Sie lesen das, was für sie lesenswert erscheint.

Selbstverständlich gibt es, wie schon erwähnt, deutliche Qualitätsunterschiede. Es gibt Magazine, die voll auf die jedem Menschen angeborene Neugier abheben. Und zwar eine solche Neugier, die sich auf eine Welt bezieht, die nicht ihre ist. Nennen wir es einfach die Welt der Schönen und Reichen. Möchte man auch dazu gehören? Ist es Neid, oder vielleicht auch manchmal Schadensfreude? Wie auch immer, die Motive werden sehr unterschiedlich sein. >> Zeitungen Schweiz

Die Fon Times ist anders

Als wir uns daran gemacht haben, eine neue Zeitschrift auf den Markt zu bringen, haben wir selbstverständlich lange überlegt, wie diese aussehen sollte. Wir wollten keine Zeitschrift, die fast ausschliesslich nur aus Paparazzi-Sicht berichtet. Dazu gibt es genügend Publikationen in der Schweiz. Auch wäre das nicht unserem Anspruch gerecht geworden. Zumal der Markt auch nicht leicht zu erobern gewesen wäre.

Wir wollten aber auch nicht ein reines Fachmagazin herausbringen. Denn dazu gibt es zu jedem nur denkbaren Thema schon Zeitschriften, die mit grösstem Fachwissen ihre Leserschaft informieren und unterhalten können. Nein, auch das ist nicht unser Anspruch gewesen.

Mit der Fon Times wollten und wollen wir eigentlich beides: informieren und unterhalten. Wobei uns durchaus bewusst ist, dass wir uns da etwas sehr schwieriges vorgenommen haben. Welches sind die Themen, die unsere potenziellen Leser interessieren? Berichten wir vielleicht über Dinge, die eigentlich niemand wissen will, zumindest nicht in ausreichend grosser Anzahl?

Ein nur scheinbares Dilemma

Was also tun? Dabei ist es doch so einfach! Neben den Themen, die wir nach eingehender Prüfung für berichteswert halten, fragen wir doch einfach unsere Leser. Denn wir wollen ja eine Zeitschrift machen, die die Interessen unserer Abonnenten trifft. Sie sollen das im Inhalt finden, was sie finden wollen. Wir wollen Themen bieten, wollen über Dinge berichten, die bei unserer Leserschaft gut ankommt.

Aus diesem Ansatz ergibt sich natürlich, dass wir einen sehr breiten Rahmen an Interessensgebieten zu bedienen haben. Das fordert uns heraus, macht uns aber auch glücklich. Die Fon Times soll und will über das berichten, was auf breite Zustimmung trifft. Und uns hoffen lässt, dass unsere Abonnenten uns sehr lange treu bleiben, weil sie sich immer auf die neue Ausgabe freuen.

Sie sehen also, dass wir es uns nicht leicht gemacht haben. Wir beschränken uns nicht auf bestimmte Themen, sondern bringen das, was Sie lesen wollen. Damit das so bleibt, bitten wir Sie herzlich um Ihre Unterstützung. Nennen Sie uns das, worüber Sie demnächst etwas lesen wollen. Wir werden umgehend recherchieren. Und vor allem, sagen Sie uns auch, was Ihnen nicht so gut gefallen hat. Denn daraus können wir nur lernen, um es zukünftig noch besser machen zu können.