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DIE DROGE SMARTPHONE: STUDIE ZEIGT DEUTLICHE STEIGERUNG BEI NUTZUNG

Immer erreichbar, immer online: Das Smartphone ist zum ständigen Begleiter geworden. Nahezu alle Smartphone-Anwendungen werden aktuell häufiger genutzt als noch vor zwei Jahren. Die Smartphone-Nutzung intensiviert sich also zunehmend. Mittlerweile nutzen vier von fünf Smartphone-Nutzern (82 Prozent, Anstieg um elf Prozentpunkte) Messaging-Dienste wie WhatsApp & Co. zur Kommunikation. Auch der Spieltrieb wird häufiger und von jedem Zweiten (51 Prozent, plus elf Prozentpunkte) auf dem Smartphone ausgelebt. Ebenfalls häufiger wird auch im Internet gesurft (88 Prozent, plus fünf Prozentpunkte). Dies ist das Ergebnis der Studie „Mobile Trend Report“ des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, für die 2’000 Smartphone-Besitzer, die über ihr Smartphone das Internet nutzen, vom 12. Januar bis 23. Januar 2016 befragt wurden.

Die zweimal im Jahr erscheinende Studie zeigt ebenfalls, wie sich die Präferenzen für zukünftige Tarife bei den Smartphone-Nutzern entwickeln: Die Höhe des Inklusiv-Datenvolumens sowie Telefonie-Flatrates in alle Netze sind die bedeutendsten Tarifbestandteile bei einem neuen Mobilfunkangebot. 58 Prozent halten eine entsprechende Höhe des Inklusiv-Datenvolumens für die mobile Internetnutzung für mindestens sehr wichtig, fast genauso viele eine Flatrate in alle Mobilfunknetze (57 Prozent) oder ins Festnetz (57 Prozent). Nur von wenigen Smartphone-Nutzern werden Zusatzleistungen als wichtig erachtet, wie beispielsweise Entertainment-Pakete (sieben Prozent) und zusätzliche Festnetz-Rufnummern (zehn Prozent). Ein ambivalentes Bild ergibt sich bei der Wichtigkeit von SMS-Flatrates. So sind diese für einen Grossteil weniger wichtig beziehungsweise unwichtig (46 Prozent), haben aber für einen nicht unerheblichen Anteil auch noch eine äusserst wichtige Bedeutung (29 Prozent).

„Der Alleskönner Smartphone ist im heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken und wird in Zukunft noch deutlich mehr Raum im Leben der Verbraucher einnehmen. Dementsprechend wird die Abhängigkeit vom Smartphone weiter zunehmen“, weiss Holger Geißler, Vorstand bei YouGov. „Durch die wachsende Beliebtheit von Video-Streaming-Portalen wird die Höhe des Datenvolumens in Zukunft für Smartphone-Nutzer noch einmal an Relevanz zunehmen. Aber auch die klassische Telefonie wird neben dem Instant Messaging weiterhin ein äußerst wichtiges Thema bleiben. Die SMS verliert dagegen an Bedeutung“, so Geißler weiter.

Zwischen 11 und 18 Uhr sowie 18 und 24 Uhr sind die Smartphone-Nutzer am häufigsten im Internet (84 und 82 Prozent). Das tun sie aber am liebsten zu Hause (85 Prozent) oder unterwegs (64 Prozent).

In Sachen Nutzungshäufigkeit von Video Streaming-Diensten liegen die Apple-Besitzer an der Spitze: Zehn Prozent von ihnen nutzen diese Services bereits auf ihrem Smartphone, 37 Prozent zumindest wöchentlich. Ähnlich aktiv sind HTC-Besitzer, auch hier nutzen zehn Prozent täglich Services wie YouTube oder Netflix und 32 Prozent wöchentlich. Weniger Video Streaming betreiben Samsung-Besitzer (sechs Prozent täglich, 28 Prozent wöchentlich) auf ihrem Gerät, genauso viele beziehungsweise wenige wie bei Sony Mobile (sechs Prozent täglich, 29 Prozent wöchentlich).

Jeder zweite Smartphone-Nutzer ist darüber hinaus noch anderweitig vernetzt: 68 Prozent besitzen zusätzlich ein Notebook und 48 Prozent ein Tablet.

 

 

Über YouGov

YouGov ist ein weltweites Marktforschungs- und Beratungsinstitut. Im Jahr 2000 in London gegründet, ist YouGov mittlerweile mit 31 Standorten in Europa, den USA, im Nahen Osten, Afrika und Asien vertreten. YouGov gilt als Pionier in der Online-Marktforschung und gehört nach Angaben der renommierten American Marketing Association zu den Top 20 Marktforschungsunternehmen der Welt.

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