Telefonie

Handyverträge: unzulässige Klauseln

Eine grosse Anzahl der Anbieter von Handy- verträge – im Grunde genommen fast alle – scheinen nach dem Motto zu leben: Man kann es ja mal versuchen. Gemeint sind hier die unzulässigen Vertragsklauseln in vielen AGBs.

Immer wieder beschäftigen sich die Medien, z.B. die Zeitschrift „test“, mit dem zunehmende Regelungen in den Geschäftsbedingungen, die gern einmal zum Nachteil der Kunden formu- liert werden.

Auch die VZBV (Verbraucherzentrale Bundesverband) ist hier dankenswerterweise sehr aktiv. Und die VZBV-Leute haben einen Faktor auf ihrer Seite: Sie können juristisch aktiv werden und Abmahnungen erteilen.

„Seien Sie mutig und suchen Sie sich den Anbieter, bei dem Sie sich am besten aufgehoben fühlen.“

Es lohnt sich also immer, die AGBs in angebotenen Handyverträgen zu prüfen – oder besser – von Fachleuten prüfen zu lassen. Zumal die Vertrags klauseln zunehmend komplexer und damit für viele Laien unverständlicher werden. Wir reden hier von Dingen wie Gebühren für Papierrechnungen, SIM-Kartenpfand, Haftungsregeln und Kündigungsbedingungen sowie die Vorgabe, Vertragsbedingungen einseitig und jederzeit ändern zu können. Was nur eine kleine Auswahl darstellt.

Seien Sie also mutig und suchen Sie sich den Anbieter, bei dem Sie sich am besten aufgehoben fühlen. Oder – man muss es wohl leider so formulieren – von dem Sie sich am wenigsten über den Tisch gezogen fühlen. Denn solche Versuche wird es immer wieder geben, bis dem in Form von Gerichtsurteilen eine Grenze gesetzt wird.

Helfen Sie also mit, solche Grenzen auch zukünftig in zunehmender Menge zu ziehen. Einig agierende Kunden sind schliesslich auch eine Marktmacht!

 

Bildquelle: fotolia.com

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